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Son of a Bitch

Auf der Suche nach seinem Vater durchquert Ismael, der Sohn einer Prostituierten, mit seinem dreibeinigen Hund zu Fuss das dürre Hinterland Brasiliens. Mit starrköpfigen Figuren, derber Sprache und holzschnittartiger Ästhetik grenzt sich das launige Roadmovie wohltuend vom animierten Mainstream ab.

Weil seine Mutter Sexarbeiterin ist und ein Etablissement führt, wird der junge Ishmael von den Leuten in seinem Dorf nur «Hurensohn» genannt. Seinen Vater lernte er nie kennen. Eines Tages erfährt er per Zufall dessen Namen und beschliesst, sich auf die Suche nach ihm zu machen.

Begleitet von seinem einzigen Freund, einem dreibeinigen Strassenhund mit losem Mundwerk, marschiert Ishmael in Richtung der nächsten grossen Stadt. Doch die sengende Hitze und eine Reihe skurriler Begegnungen mit geächteten Personen machen die vermeintliche Selbstfindungsreise zu einem Höllentrip, auf dem das Duo zunehmend den Verstand zu verlieren droht.

Vier begnadete brasilianische Filmemacher*innen im Alter von 26 bis 70 Jahren führten gemeinsam Regie bei «Son of a Bitch» – vom legendären Veteranen Otto Guerra bis zur aufstrebenden Nachwuchskünstlerin Erica Maradona. Das generationenübergreifende Team schuf trotz unterschiedlicher Ausgangslagen ein bemerkenswert kohärentes Werk – gleichermassen sozialkritisches Gesellschaftsporträt wie surrealer Roadtrip.

Der rohe Zeichenstil und freche Humor sorgen dafür, dass der Film trotz bedrückender Themen nie der Melancholie verfällt, sondern stets seinen authentischen Punkspirit bewahrt. (Mischa Haberthür)

Weil seine Mutter Sexarbeiterin ist und ein Etablissement führt, wird der junge Ishmael von den Leuten in seinem Dorf nur «Hurensohn» genannt. Seinen Vater lernte er nie kennen. Eines Tages erfährt er per Zufall dessen Namen und beschliesst, sich auf die Suche nach ihm zu machen.

Begleitet von seinem einzigen Freund, einem dreibeinigen Strassenhund mit losem Mundwerk, marschiert Ishmael in Richtung der nächsten grossen Stadt. Doch die sengende Hitze und eine Reihe skurriler Begegnungen mit geächteten Personen machen die vermeintliche Selbstfindungsreise zu einem Höllentrip, auf dem das Duo zunehmend den Verstand zu verlieren droht.

Vier begnadete brasilianische Filmemacher*innen im Alter von 26 bis 70 Jahren führten gemeinsam Regie bei «Son of a Bitch» – vom legendären Veteranen Otto Guerra bis zur aufstrebenden Nachwuchskünstlerin Erica Maradona. Das generationenübergreifende Team schuf trotz unterschiedlicher Ausgangslagen ein bemerkenswert kohärentes Werk – gleichermassen sozialkritisches Gesellschaftsporträt wie surrealer Roadtrip.

Der rohe Zeichenstil und freche Humor sorgen dafür, dass der Film trotz bedrückender Themen nie der Melancholie verfällt, sondern stets seinen authentischen Punkspirit bewahrt. (Mischa Haberthür)


Info

Regie Erica Maradona
Dauer 72'
Land BR, 2026

Termine & Tickets

Do. 3.9. • 14:15
Kino Trafo 3

Fr. 4.9. • 20:45
Kino Orient

So. 6.9. • 18:30
Kino Trafo 3

18+ 72'

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