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Light Pillar
In einer nahen Zukunft hält der Hausmeister Zha mit seiner Katze ein verlassenes Filmstudio aufrecht. Als Ausgleich taucht er immer tiefer in eine virtuelle Realität ein. Zwischen lakonischem Humor und verwackeltem Realfilm erzählt Zao Xus Langfilmdebüt von Einsamkeit und unerfüllten Wünschen.
Während die einzelnen Gebäude langsam verfallen, verliert sich Zha zunehmend in einer virtuellen Welt, in der Wünsche greifbar und Erinnerungen lebendig werden. Doch je verlockender die digitale Zuflucht erscheint, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Illusion. Mit lakonischem Humor und feinem Gespür für die Melancholie des Alltags erzählt «Light Pillar» von Einsamkeit, der Sehnsucht nach Nähe und der Frage, was vom Kino und von uns noch bleibt, wenn die Wirklichkeit zunehmend durch virtuelle Welten ersetzt wird.
«Light Pillar» ist das Langfilmdebüt des chinesischen Regisseurs Zao Xu. Die ungewöhnliche Verbindung von verwackeltem Realfilm, digitalen Bildwelten und animierten Sequenzen schafft eine ebenso raue wie poetische Ästhetik. Vor der Kulisse eines verlassenen Filmstudios reflektiert der Film über das Kino als Erinnerungsort und über die wachsende Verlockung virtueller Realitäten. Mit seiner Weltpremiere an der Berlinale 2026 präsentiert sich «Light Pillar» als ebenso verspielte wie nachdenkliche Meditation über Verlust, Nostalgie und die Kraft der Imagination. (Xenia Nguyen)
Während die einzelnen Gebäude langsam verfallen, verliert sich Zha zunehmend in einer virtuellen Welt, in der Wünsche greifbar und Erinnerungen lebendig werden. Doch je verlockender die digitale Zuflucht erscheint, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Illusion. Mit lakonischem Humor und feinem Gespür für die Melancholie des Alltags erzählt «Light Pillar» von Einsamkeit, der Sehnsucht nach Nähe und der Frage, was vom Kino und von uns noch bleibt, wenn die Wirklichkeit zunehmend durch virtuelle Welten ersetzt wird.
«Light Pillar» ist das Langfilmdebüt des chinesischen Regisseurs Zao Xu. Die ungewöhnliche Verbindung von verwackeltem Realfilm, digitalen Bildwelten und animierten Sequenzen schafft eine ebenso raue wie poetische Ästhetik. Vor der Kulisse eines verlassenen Filmstudios reflektiert der Film über das Kino als Erinnerungsort und über die wachsende Verlockung virtueller Realitäten. Mit seiner Weltpremiere an der Berlinale 2026 präsentiert sich «Light Pillar» als ebenso verspielte wie nachdenkliche Meditation über Verlust, Nostalgie und die Kraft der Imagination. (Xenia Nguyen)
Info
Dauer 90'
Land CN, 2026