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Le mystère de Lucy Lost
Warum hat die elfjährige Lucy weisse Haare? Warum kann niemand anders ihre gleichaltrige Freundin sehen? Und was haben die Leute im Dorf gegen sie? All dies ist zwar eng mit dem Ersten Weltkrieg verbunden, Lucys Suche nach Zugehörigkeit entfaltet jedoch auch ohne diesen Kontext eine emotionale Kraft.
Lucy wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als mit ihrem Bruder Alfie und den anderen Kindern aus dem Dorf in die Schule gehen zu können. Weil sie aber erst seit kurzem wieder sprechen kann und sowohl ihre Eltern als auch der Doktor dem Schulbesuch kritisch gegenüberstehen, verzögert sich dieser Wunsch immer wieder. Da helfen auch die Skepsis der Dorfbewohner*innen gegenüber dem wundersamen Mädchen, ihre Visionen oder gar die geheimnisvolle Freundin Milly, die niemand ausser Lucy sehen und hören kann, nicht wirklich.
Als sich die Skepsis erst in Misstrauen und dann in offene Ablehnung wandelt, begibt sich Lucy mit Hilfe von Milly auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, ihren Erinnerungen und der Wahrheit über sich selbst. Olivier Clert (beteiligt an «Amélie et la métaphysique de tubes», «Klaus», «Little Prince») adaptiert in seinem Langfilmdebüt den Roman «Listen to the Moon» des britischen Bestsellerautors Michael Morpurgo. Angesiedelt in der Zeit des Ersten Weltkrieges erzählt er von Identität, Verlust und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit.
Der in handgezeichneter 2D-Animation realisierte Film des Animationsstudios Xilam («I Lost My Body») verbindet detailreiche Bildwelten mit einer poetischen Erzählweise. Der Film war Teil der «Official Selection – Feature Films» des Annecy International Animation Film Festival und feierte seine Weltpremiere am Festival de Cannes in der Kategorie «Family Screening». (Corinna Haag)
Lucy wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als mit ihrem Bruder Alfie und den anderen Kindern aus dem Dorf in die Schule gehen zu können. Weil sie aber erst seit kurzem wieder sprechen kann und sowohl ihre Eltern als auch der Doktor dem Schulbesuch kritisch gegenüberstehen, verzögert sich dieser Wunsch immer wieder. Da helfen auch die Skepsis der Dorfbewohner*innen gegenüber dem wundersamen Mädchen, ihre Visionen oder gar die geheimnisvolle Freundin Milly, die niemand ausser Lucy sehen und hören kann, nicht wirklich.
Als sich die Skepsis erst in Misstrauen und dann in offene Ablehnung wandelt, begibt sich Lucy mit Hilfe von Milly auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, ihren Erinnerungen und der Wahrheit über sich selbst. Olivier Clert (beteiligt an «Amélie et la métaphysique de tubes», «Klaus», «Little Prince») adaptiert in seinem Langfilmdebüt den Roman «Listen to the Moon» des britischen Bestsellerautors Michael Morpurgo. Angesiedelt in der Zeit des Ersten Weltkrieges erzählt er von Identität, Verlust und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit.
Der in handgezeichneter 2D-Animation realisierte Film des Animationsstudios Xilam («I Lost My Body») verbindet detailreiche Bildwelten mit einer poetischen Erzählweise. Der Film war Teil der «Official Selection – Feature Films» des Annecy International Animation Film Festival und feierte seine Weltpremiere am Festival de Cannes in der Kategorie «Family Screening». (Corinna Haag)
Info
Dauer 89'
Land FR, 2025