Mittwoch, 03. September 2014

Krieg und Frieden

Trois petits points - Lucrèce Andreae et al.

Kriegerische Konflikte und ihre Bewältigung beschäftigen viele Filmschaffende: Als Thema ihrer Autorenfilme, als Metaphern in Werbefilmen oder in Propagandafilmen. Diese künstlerische Auseinandersetzung zeigt sich von den Anfängen des Animationsfilms – siehe «Matches Appeal» von Arthur Melbourne-Cooper aus dem Jahre 1899 – bis in die Gegenwart mit «Gloria Victoria» von Theodore Ushev, dem Fantoche-Gewinnerfilm 2013.

Fantoche zeigt das Thema Krieg und sein Gegenstück Frieden aus verschiedenen Blickwinkeln. In den fünf Kurzfilmprogrammen etwa finden sich vom flammenden Antikriegsfilm-Pamphlet über Aufrufe zum Kriegsbeitritt bis zum Werbefilm für Kriegsanleihen auch Länderspezifisches wie zum Beispiel die Blöcke über den Balkankonflikt oder die Schweiz. Zudem zeigen wir auch Brandaktuelles zum Thema aus den diesjährigen Wettbewerbseinreichungen. Auch zwei Ausstellungen kreisen darum, einmal mit einem historischen, das andere Mal mit einem künstlerischen Ansatz. Und über die Darstellung von Krieg und Frieden wird im Symposium «Feldzug der animierten Medien» ausgehend von Beispielen aus dem Game-, Cartoon- und Animationsbereich diskutiert.

Link(s)