Mittwoch, 02. September 2020

Das Programm am Mittwoch

Tägliche Festival-Impressionen findet ihr in unseren Bildergalerien.

Ob am «Edit-a-thon», der Retrospektive zu Joanna Quinn oder der Paneldiskussion «She Goes for Animation»: Der Mittwoch steht bei Fantoche ganz im Zeichen starker Frauen. Zudem locken spannende Coming soons/Making ofs und erlesene Langfilme.

Heldinnen

  • Im «Edit-a-thon» könnt ihr lernen, wie man Wikipedia-Einträge richtig erfasst und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Geschlechterdiversifizierung auf der Webseite. Die Anmeldung ist kostenlos und es besteht auch die Möglichkeit, spontan vorbeizukommen. Das Intro im Kino Sterk 1 entfällt jedoch. Stattdessen beginnt der Workshop direkt im Tumbler um 11:30 Uhr.
  • Joanna Quinn, eine der wichtigsten zeitgenössischen Animatorinnen, wird um 17:15 Uhr im Kino Sterk 1, mit einer Retrospektive geehrt.
  • Ebenfalls um 17:15 Uhr bietet das Museum Langmatt eine Führung zur Kunstsammlerin Jenny Brown an.
  • Ab 18:00 Uhr findet in der Rampe die Paneldiskussion «She Goes for Animation» zusammen mit dem Swiss Women’s Audiovisual Network statt, in deren Anschluss Fantoche feierlich das Versprechen für Gleichheit und Inklusion unterzeichnet.

Coming soons/Making ofs

  • Im Kino Sterk 1 läuft um 13:45 Uhr das Making of zu «Calamity, une enfance de Martha Jane Cannary». Regisseur Rémi Chayé erzählt via Live-Videokonferenz von den Arbeiten an seinem zweiten Spielfilm, mit dem er am Annecy Festival den Hauptpreis gewann.
  • Joanna Quinn, deren bestehendes Werk Teil einer Retrospektive ist (s. oben), wird im Kino Sterk 1 um 15:30 Uhr in einem Coming soon persönlich einen Einblick in ihren neuen Film «Dreams & Desires: Affairs of the Art» geben.

Langfilme

  • Allen, die es gerne schräg mögen, empfehlen wir den estnischen Stop-Motion-Film «Old Man Cartoon Movie» im Kino Trafo 3 um 19:45 Uhr, dessen krude Figuren und absurder Humor für beste Unterhaltung sorgen.
  • Ernster, aber ebenso interessant ist «Kill It and Leave This Town», im Kino Orient um 21:00 Uhr. Mariusz Wilczyńskis Langfilmdebüt kombiniert auf surreale Weise Erinnerungen an seine Kindheit mit traumähnlichen Erzählungen.