Le voyage du prince

The Prince's Voyage

Le voyage du prince

Tom streicht oft alleine durch die Wälder. Der neugierige Junge lebt bei seinen Adoptiveltern – einem Wissenschaftler und einer Wissenschaftlerin im Exil – am Rande einer grossen Stadt. Eines Tages findet er einen unbekannten Mann am Ufer des Meeres. Dieser spricht eine fremde Sprache und gibt allen Rätsel auf. Seine Kleider sind aus feinsten Stoffen gewebt – ist er wohl ein Prinz? Aber woher kommt er? Gibt es etwa doch ein anderes Leben hinter dem grossen Wasser? Genau das ist es, was Toms Adoptivvater behauptet, was der Grosse Rat jedoch als Humbug abtut. Dieser Prinz könnte alles verändern. Eifrig beginnt der Vater, einen Bericht über ihn anzufertigen, um den Grossen Rat von seiner Theorie zu überzeugen. Den Prinzen lässt das Interesse an seiner Person zunächst kalt, zu sehr ist er fasziniert von dieser neuen Welt, in der er gestrandet ist. Gemeinsam mit Tom macht er sich auf, sie zu erkunden. Doch der Anhörungstermin beim Grossen Rat rückt näher. Und danach ist nichts mehr, wie es war.
Im Jahr 2017 ehrte Fantoche das Werk von Jean-François Laguionie mit einer Retrospektive. «Le voyage du prince», der dieses Jahr in Annecy seine Weltpremiere feierte, ist eine philosophische Erzählung, wie man sie von Laguionie kennt. In vieler Hinsicht setzt sie seinen Film «Le Château des singes» (1999) fort. Für die Realisation des Films arbeitete Laguionie mit der Produzentin Armelle Glorennec («Ma vie de Courgette», 2016) von Blue Spirit Productions zusammen. Co-Regie führte Xavier Picard («Moomins on the Riviera», 2014). Die Musik komponierte Christophe Héral, der bereits mehrere Laguionie-Filme vertonte, darunter «Louise en hiver» (2016) und «L’Ile de Black Mór» (2004).

  • RegieJean-François Laguionie, Xavier Picard
  • LandFRLU
  • Produktionsjahr2019
  • Laufzeit1 Stunde 16 Minuten
  • Sprache (Untertitel)Französisch (Englisch)
  • Altersfreigabe8+